Wer sind wir:
Verena und Gerd Jakob mit unserem Giraffen Toyi

Gerd wurde 1990 vom Sahara-Virus infiziert und reist seither immer wieder leidenschaftlich gerne durch Afrika, Verena ist seit 2001 an seiner Seite. Anfang 2009 haben wir einen Sohn bekommen, der als 3-Jähriger erstmals mit uns in der Afrikanischen Namib war. Wenn wir nicht gerade in Afrika oder sonst wo auf der Welt unterwegs sind wohnen wir meistens in München.

Nach so einigen erlebnisreichen Reisen in der Sahara und in West-Afrika haben wir eines Tages ein neues Projekt verfolgt: Trans-Afrika in Etappen von München nach Kapstadt. Die erste Etappe startete im September 2004 und brachte uns durch die Sahara bis nach Gambia. Die dritte führte uns Anfang 2006 über Timbuktu bis nach Togo. Die 5. Etappe war die mit Abstand Schwierigste, doch irgendwie schafften wir es zur Regenzeit 2007 von Togo bis Namibia. 2009 legten wir eine Babypause ein. Auf der 8. Etappe erreichten wir 2011 unser vorläufiges Ziel Kapstadt. Auf der 10. Etappe nahmen wir 2012 zum ersten mal unseren 3-Jährigen Sohn mit in die Namib, ein voller Erfolg. Nach mittlerweile 15 Etappen bewegen wir uns in Ostafrika langsam wieder Richtung Norden. Fortsetzung folgt, garantiert!

Der Toyota Land Cruiser, den wir liebevoll Toyi nennen, ist ein 1997er heavy duty Land Cruiser vom Typ HZJ75, also ganz ohne Elektronik mit 6-Zylinder 4.2 Liter Saug-Dieselmotor und 130 PS. Der gilt nicht nur als unverwüstlich, er ist es auch. Unser HZJ hat 2x 100% Achssperren, 500 Liter Diesel Reserven, 250 Liter Wasser, 6x Reifen 255/100 R16 Michelin XZL, schweres OME Fahrwerk, Doppelflamm-Gaskocher, Schlafzimmer im Fahrzeug und auf dem Dach, Dusche, Western-Gitarre usw. Mit ihm macht das Cruisen unglaublichen Spass; für uns ist er das ideale, wendige Langstrecken-Geländewagen-Reisemobil. Seit Herbst 2004 parkt er nicht mehr in München sondern vorzugsweise in Gambia, Togo, Namibia, Südafrika, Malawi oder neuerdings in Tansania.

Vorher hatte Gerd von 1990 bis 2000 einen 1979er Toyota Land Cruiser vom Typ BJ40 mit Dachzelt. Mit ihm hat er die Robustheit und Zuverlässigkeit der Land Cruiser Baureihe auf seinen ersten Sahara-Reisen schätzen und lieben gelernt. 2000/01 fuhr Gerd einen 1985er Land Cruiser vom Typ HJ60. Letzterer war das Reisegefährt auf unserer ersten gemeinsamen Afrikareise 2001. Ab 2002 kam auf Fernreisen nur noch der HZJ zum Einsatz.
Als Familienkutsche fahren wir einen Land Cruiser KDJ150.

BJ40

HJ60

HZJ75

KDJ150

Doch woher kommt das seltsame Logo 'Les Amis Des Girafes'?
Bereits seit 10 Jahren war Gerd erfolglos auf der Suche nach den letzten freilebenden Giraffen im West-Afrikanischen Staat Niger. Kaum war 2001 Verena mit an Bord fanden wir sie Dank ihrer Spürnase quasi spielend einfach. Das Erlebnis hat uns sehr beeindruckt und brachte schliesslich die Idee auf den Plan, den langweilig wirkenden unifarbenen beigen HZJ, farblich etwas aufzupeppen. Gesagt, getan, zu Pfingsten 2002 wurde er zur Giraffe lackiert. Dann kam die erste Testfahrt nach Algerien, zweifelsohne eine tolle Reise und technisch gesehen ein voller Erfolg. Aber wir hatten unerwartete Schwierigkeiten: das Algerische Militär konnte oder wollte Toyi's Muster einfach nicht als Giraffe erkennen, sondern sah darin schlichtweg eine Militär-Lackierung. Immer wieder kam es zu brenzligen Diskussionen, Privatfahrzeuge mit Militärmusterung seien nunmal nicht erlaubt in diesem Land. Um dem in Zukunft vorzubeugen haben wir den Französischen Slogan 'Les Amis Des Girafes' kreiert (auf Deutsch: die Giraffenfreunde) und in grossen Lettern vorne an die Windschutzscheibe geklebt. Unser Logo war somit bereits von Weitem gut sichtbar und bei jeglicher Kontrolle kam das Thema Militär erst gar nicht mehr auf, sondern es wurde prompt über Giraffen geredet. Gelegentlich kamen wir jetzt in ganz andere Erklärungsnöte, wenn wir z.B. als Giraffen-Profis irgendeiner Organistation angesehen wurden, welche wir natürlich beim besten Willen nicht sind. Mittlerweile versteht im Südlichen Afrika niemand mehr unser Französisches Logo, aber aus nostalgischen Gründen haben wir beschlossen es dennoch beizubehalten, schliesslich hat es uns schon so viel geholfen.


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